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Grundsätzlich umfasst mein Leistungsangebot das gesamte Gebiet des ärztlichen Sonderfachs Hygiene und Mikrobiologie, mit Ausnahme reiner Laborleistungen.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der wesentlichsten Punkte aus diesem Leistungsspektrum.


Neu-, Zu- und Umbauten in Gesundheitseinrichtungen


Krankenhaushygienische Planungsbegleitung, Betreuung des behördlichen Bewilligungsverfahrens, Schutzmaßnahmen während der Bauphase, Abnahmebegehung

externe Links zum Thema:

» „Maßnahmen bei Bautätigkeiten in Krankenanstalten“ (MA 15)

» „Anforderungen an die Stellungnahme des Hygieneteams bei Neu-, Zu- und Umbauten und bei der Anschaffung von Geräten und Gütern mit Infektionsrelevanz“ (MA 15)


Gutachten zu Raumlufttechnischen Anlagen


Hygieneabnahme gemäß ÖNORM H 6020; Gutachten zu mechanischen Be- und Entlüftungsanlagen, Klimaanlagen und Umluftkühlgeräten („mobilen Klimageräten“); Erstellung von Wartungsplänen

externe Links zum Thema:

» „Überprüfung von lüftungstechnischen Anlagen für medizinisch genutzte Räume“ (MA 15)

» „Krankenhaushygienische Leitlinien für die Ausführung und den Betrieb von raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) in Krankenhäusern“ (DGKH/ SGSH/ ÖGHMP)

» „Lüftung im Spital - spitalhygienische Aspekte: I. Operationsabteilungen“ (Swiss Noso 8/1, S. 6f)

» „Wirksamkeit von mobilen Klimageräten“ (Deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2007)

» „Literaturübersicht über die Bedeutung der Luft als Erregerreservoir für postoperative Infektionen im OP-Gebiet“ (von Dr. Ines Kappstein)


Krankenhaushygienische Gerätegutachten


Sterilisatoren, Reinigungs- und Desinfektionsgeräte: hygienische Abnahme im Rahmen der Betriebsprüfung, periodische Leistungsprüfung, Validierung

externe Links zum Thema:

» „Leitlinie für die Prüfung, Validierung und Überwachung von maschinellen Reinigungs-/ Desinfektionsverfahren für Medizinprodukte“ (Österreichische Gesellschaft für Sterilgutversorgung)

» „Überprüfung von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten“ (MA 15)

» „Routinekontrollen bei der Dampsterilisation“ (MA 15)

» Homepage der Österreichische Gesellschaft für Sterilgutversorgung



AUFBEREITUNG VON MEDIZINPRODUKTEN:

Reinigung/ Desinfektion/ Sterilisation

Einteilung der Medizinprodukte in Risikogruppen gem. ÖGSV bzw. RKI, Konzeption ökonomischer Aufbereitungsprozesse gemäß dem Stand des Wissens und der Technik unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten, Personalschulung

externe Links zum Thema:

» „Sterilgutversorgung“ (MA 15)

» „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ (Robert Koch – Institut)

» „Richtlinie zur Aufbereitung von Endoskopen“ (MA 15)


Neubeschaffung von Medizinprodukten


Prüfung der Konformität mit einschlägigen Normen und gesetzlichen Vorgaben, Entscheidungshilfe Einmalprodukte oder aufbereitbare Medizinprodukte, Prüfung der Aufbereitbarkeit im Vorfeld der Beschaffung, krankenhaushygienische Risikoabschätzung, Mitgestaltung der Ausschreibung

externe Links zum Thema:

» „Atemschutzmasken“ (Robert Koch – Institut)

» „Ist die Wiederaufbereitung von Einmalartikeln hygienisch vertretbar?“ (von Prof. Dr. Walter Koller; Quelle: Österreichische Gesellschaft für Sterilgutversorgung)

» „Mehrweg-Medicalprodukte im Krankenhaus“ (Österreichisches Ökologie-Institut)


Tätigkeit als Krankenhaushygieniker

gemäß §8a Bundeskrankenanstaltengesetz

Gemäß §8a des Bundesgesetzes über Krankenanstalten und Kuranstalten (B-KAG) bzw. gemäß den Ausführungsgesetzen der Bundesländer ist für jede als Krankenanstalt gewidmete Gesundheitseinrichtung entweder ein Krankenhaushygieniker (Fachärztin/ Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie) oder ein Hygienebeauftragter Arzt (zur selbstständigen Berufsausübung berechtigte/r Ärztin/Arzt mit ÖAK-Diplomfortbildung "Krankenhaushygiene" im Ausmaß von 80 Stunden) zur „Wahrung der Belange der Hygiene“ zu bestellen.

Die Tätigkeit als externer Krankenhaushygieniker gemäß B-KAG kommt grundsätzlich sowohl für Ambulatorien wie auch für bettenführende Krankenanstalten in Frage. Laut „ProHyg Leitlinie zu Organisation und Struktur der Krankenhaushygiene“ des Bundesministeriums für Soziale Sicherheit und Generationen (Oktober 2002) ist für jedoch für bettenführende Krankenanstalten mit mehr als 450 Betten, sowie für bestimmte Sonderkrankenanstalten, Alten- und Pflegeheime mit mehr als 900 Betten die Vollzeitanstellung eines Krankenhaushygienikers oder eines Hygienebeauftragten Arztes empfohlen. Für derartige Krankenanstalten kommt somit die ausschließliche Betreuung durch einen externen Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie als Krankenhaushygieniker gem. B-KAG nur in Ausnahmefällen in Frage. Eher geeignet ist hier eine Beauftragung als externer Berater für Krankenhaushygiene.

Auch bei kleineren bettenführenden Krankenanstalten muss vorab die Machbarkeit genau geprüft werden, d.h. es muss vor der Beauftragung sichergestellt sein, dass die krankenhaushygienischen Anforderungen des Hauses mit der Funktion eines externen Krankenhaushygienikers vereinbar sind.

Die Tätigkeit als Krankenhaushygieniker gem. KAG umfasst die Betreuung aller krankenhaushygienischen Agenden während des laufenden Betriebes, welche aus fachlicher Sicht notwendig und behördlich gefordert sind.

Dazu zählen zum Beispiel:

- die Erstellung sämtlicher fachärztlicher Gutachten zu Geräten (z.B. Sterilisatoren, Instrumentenwaschmaschinen) und Umgebungsproben (z.B. Legionellenbefunden) auf Basis der Prüfergebnisse

- die Erstellung von fachärztlichen Gutachten zu kleineren Neu-, Zu- und Umbauten (Projektbegleitung, Konzeption von Schutzmaßnahmen während der Bauphase, Stellungnahme für das Behördenverfahren, Abnahmebegehung)

- Hygienebegehungen

- regelmäßige Personalfortbildungen in Krankenhaushygiene

- die Festlegung von Aufbereitungsprozessen für Medizinprodukte

- die Erstellung und Überarbeitung von Hygienerichtlinien

- die Festlegung von Abnahmestellen, Intervall und Untersuchungsumfang behördlich geforderter Qualitätsbeprobungen (z.B. flexible Endoskope, Desinfektionsmittelzumischanlagen)

- die Erstellung eines Reinigungskonzepts

- Beratung bei der Neuanschaffung von Medizinprodukten

- die Kommunikation mit der zuständigen Gesundheitsbehörde (sanitäre Aufsicht) zu Fachfragen der Krankenhaushygiene

- die Gestaltung von Richtlinien sowie Beratung zum Management von PatientInnen mit nosokomialen Problemkeimen (wie z.B. MRSA, VRE und ESBL-Bildner)

- krankenhaushygienische Interventionen bei Ausbrüchen mit nosokomialen Krankheitserregern (z.B. Noroviren)

- laufende Information zu epidemiologischen Trends (z.B. Influenza-Epidemien) mit Empfehlung notwendiger Schutzmaßnahmen

externe Links zum Thema:

» „Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen“ (Robert Koch – Institut)

» „Ausbruchmanagement und Vorgehen bei gehäuftem Auftreten nosokomialer Infektionen“ (Robert Koch – Institut)

» „Extended-spectrum ß-lactamase (ESBL): Spitalhygienische Implikationen“ (Swiss Noso 11/4, S. 29ff)

» „Empfehlung zur Prävention und Kontrolle von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus – Stämmen (MRSA) in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen“ (Robert Koch – Institut)

» „Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention“ (Robert Koch – Institut; 1997)

» „Leitlinie: Anforderungen an die Bettenhygiene“ (Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene)

» "Branchenkonzept medizinische Abfälle" (auf der Website des BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft)
» „Informationen zu ausgewählten Erregern“ (auf der Website des Robrtt Koch - Instituts)

Es ist ein besonderes Qualitätsmerkmal für eine Gesundheitseinrichtung, wenn eine Fachärztin/ ein Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie mit den Agenden der Krankenhaushygiene betraut ist. Es kann damit sichergestellt werden, dass eine krankenhaushygienische Betreuung gemäß dem Stand des Wissens und den behördlichen Vorgaben im Dienst der PatientInnensicherheit gewährleistet ist. Fachärztliche Leistungen wie z.B. Gerätegutachten zur Leistungsprüfung von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten (RDGs) oder Sterilisatoren, Gutachten zu Wasserbefunden (z.B. Legionellen), Umluftkühlgeräten („mobilen Klimageräten“) oder kleineren Neu-, Zu- und Umbauten können im Beauftragungsverhältnis inkludiert werden.

externe Links zum Thema:

» „Verordnung der Österreichischen Ärztekammer über Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Ausbildung zur Ärztin für Allgemeinmedizin/zum Arzt für Allgemeinmedizin und zur Fachärztin/zum Facharzt […]“ (Österreichische Ärztekammer)

» „Fachspezifische Prüfungsrichtlinie für das Sonderfach Hygiene und Mikrobiologie“ (Österreichische Ärztekammer)

» „ProHyg – Organisation und Strategie der Krankenhaushygiene“ (BM für Gesundheit, Familie und Jugend)

» „Fachärztinnen und Fachärzte für Hygiene und Mikrobiologie in Wien“ auf der Homepage der Ärztekammer für Wien

» „Fachärztinnen und Fachärzte für Hygiene und Mikrobiologie in Niederösterreich“ auf der Homepage der Ärztekammer für Niederösterreich

Weitere Informationen:
» Das Fach Hygiene und Mikrobiologie

Tätigkeit als externer Berater

für Krankenhaushygiene

Die „ProHyg Leitlinie zu Organisation und Struktur der Krankenhaushygiene“ des Bundesministeriums für Soziale Sicherheit und Generationen (Oktober 2002) empfiehlt, dass Hygieneteams ohne eigenen Krankenhaushygieniker (d.h. Fachärztin/ Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie) für spezielle Fragestellungen die Möglichkeit haben sollten, bei Bedarf eine Fachärztin/ einen Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie beizuziehen.
Um dies formal sicherzustellen, und um jederzeit auf einen mit den Gegebenheiten des Hauses vertrauten Krankenhaushygieniker zurückgreifen zu können, gibt es die Möglichkeit einer Beauftragung als externer Berater.
Das Tätigkeitsspektrum als externer Berater für Krankenhaushygiene ist von den Bedürfnissen des lokalen Hygieneteams abhängig, mit dem eine enge Zusammenarbeit gegeben sein muss. Das lokale Hygieneteam entscheidet auch, bei welchen Fragestellungen der externe Berater beigezogen werden soll. Beispiele aus dem Tätigkeitsspektrum als externer Berater für Krankenhaushygiene sind

- die Erstellung fachärztlicher Gutachten zu Geräten (z.B. Sterilisatoren, Instrumentenwaschmaschinen) und Umgebungsproben (z.B. Legionellenbefunden) auf Basis der Prüfergebnisse

- die Erstellung von fachärztlichen Gutachten zu Neu-, Zu- und Umbauten (Projektbegleitung, Konzeption von Schutzmaßnahmen während der Bauphase, Stellungnahme für das Behördenverfahren, Abnahmebegehung), soweit diese aufgrund ihres Umfangs im Beauftragungsverhältnis erfasst sind

- die Bearbeitung komplexer Fragestellungen zur Aufbereitung von Medizinprodukten

- Beratung bei der Neuanschaffung von Medizinprodukten

- krankenhaushygienische Interventionen bei Ausbrüchen mit nosokomialen Krankheitserregern

- Hilfestellung bei schlechten Ergebnissen von Qualitätsbeprobungen oder bei einer als mangelhaft erkannten Instrumentenaufbereitung

- sowie alle weiteren fachärztlichen Tätigkeiten auf dem Fachgebiet der Krankenhaushygiene, soweit dies vom lokalen Hygieneteam gewünscht wird



Umgebungsproben (Qualitätsuntersuchungen)


ökonomische Festlegung von Abnahmestellen, Untersuchungsintervall und Untersuchungsumfang; Erstellung von fachärztlichen Gutachten zur Vorlage bei der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Basis der Laborbefunde, Risikoabschätzung und krankenhaushygienische Intervention bei Richt- und Grenzwertüberschreitung. Beprobt werden zum Beispiel

- flexible Endoskope

- Endoskopwaschmaschinen

- Desinfektionsmittelzumischanlagen

- Dialyseflüssigkeiten

- Oberflächen in kritischen Bereichen (Kontaktkultur)

- Säuglingsnahrung

externer Link zum Thema:

» „Intervalle für krankenhaushygienische Untersuchungen“ (MA 15)


Mikrobiologische Wassersicherheit

in Gesundheitseinrichtungen

Legionellen und Pseudomonas aeruginosa: ökonomische Festlegung von Abnahmestellen, Untersuchungsintervall und Untersuchungsumfang, Erstellung von fachärztlichen Gutachten zur Vorlage bei der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Basis der Laborbefunde, Konzeption von Präventiv- und Sanierungsmaßnahmen

Dialyseflüssigkeiten, Therapiebäder, Wasserversorgung in Krankenanstalten: Prüfplanerstellung, Erstellung von fachärztlichen Gutachten zur Vorlage bei der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Basis der Laborbefunde, krankenhaushygienische Maßnahmen bei Umbau und Wartung, Risikoabschätzung, Prävention und Sanierung

externe Links zum Thema:

» „Überprüfung von Trinkwasser in Krankenanstalten und Pflegeheimen auf Verkeimung mit möglichen Krankheitserregern“ (MA 15)

» „Vorbereitung und Durchführung von Entnahmen von Wasserproben zur Untersuchung auf Legionellen“ (MA 15)

» RKI – Ratgeber Infektionskrankheiten: Legionellose


Hygiene in speziellen Bereichen


Krankenhaushygienische Betreuung, Konzeption von Hygieneplänen sowie Reinigungs-und Desinfektionsplänen für Bereiche mit speziellen krankenhaushygienischen Anforderungen, wie zum Beispiel

- Plastische/ ästhetische Chirurgie
- Dialyse
- Physikalische Medizin
- Radiologie

externe Links zum Thema:

» „Anforderungen der Hygiene bei Operationen und anderen invasiven Eingriffen“ (Robert Koch – Institut)

» „Überprüfung der Qualität von Flüssigkeiten für die Hämodialyse“ (MA 15)

» „Hygienische Anforderungen an die maschinelle Kontrastmittelapplikation“ (MA 15)

» „Empfehlungen zur Erstellung von Desinfektions- und Reinigungsplänen in der Physiotherapie“ (Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene)


Hygiene in der Arztpraxis


externer Link zum Thema:

» „Praktische Hygiene in der Arztpraxis“ (Schweiz Med Forum 2005;5: S. 660ff)



Laborhygiene


Krankenhaushygienische Beratung bei Neu-, Zu- und Umbauten, Erstellung von Hygieneplänen, Personalschutzmaßnahmen, Begleitung von behördlichen Bewilligungsverfahren

externer Link zum Thema:

» Verordnung biologische Arbeitsstoffe – VbA (BGBL 237/1998)